Freitag, 16. Mai 2014

Wurmlöcher charakterisieren [Stand Hyperion]

Jedes Mal, wenn ich vor einem Wurmloch stehe, überlege ich erneut was ich alles machen muss. Hier eine kleine Checkliste, die euch das Leben erleichtern kann (man kann den Artikel auch bookmarken und bei Bedarf nachschlagen).
Statischer C4-Ausgang mit Pulsar im Hintergrund
Man sollte vor Wurmlöchern nie ungetarnt rumstehen, wenn nicht gerade das HighSec auf der anderen Seite ist.

Hinweis: Sobald ein neues statisches Wurmloch angeflogen wird (Grid), ist es in seinem Zielsystem sichtbar. Durch einen nicht aktivierten statischen Ausgang kann niemand in euer System fliegen.

0. (Corp-)Bookmark des Wurmlochs machen
Bookmarks (BM) aus Scanergebnissen heraus sind oft nicht auf 0 km genau. Daher landet man ggf. nicht inerhalb der Sprungreichweite von 5.000 km vor dem Wurmloch und das kann tödlich sein. Also vor dem Durchfliegen ein BM mit aussagekräftigem Namen anlegen. Am besten auch einen Safespot in mindestens 150 km Entfernung anlegen.
1. Angucken und Farbe abschätzen (Link)
Man kann anhand der Farbe sowohl Zielsystem als auch Lebensdauer einschätzen. Allerdings ist das tendentiell etwas für Piloten mit Erfahrung.
2. Info lesen und interpretieren (Link)
Der Spielinfo des Wurmlochs lassen sich ebenfalls ungefähre Angaben über Ziel, Lebensdauer und verbleibender Massenkapazität entnehmen.
3. Name untersuchen (Bsp. K162) (Link)
Wurmlöcher haben entsprechend ihres Ziels einen vierstelligen Code. Dieser ist beispielsweise für alle statischen Wurmlochausgänge gleichbleibend. Die Ausgänge von statischen Wurmlöchern heißen dabei immer K162.
4. Reinfliegen und Namen notieren (z.B. J104311) - (Link)
BM für den Rückflug nicht vergessen. Hier kann man ebenfalls mögliche Sites und deren Sleeper nachschlagen.
5. Statische Ausgänge prüfen (Link)
Oben links die Wurmlochkategorie auswählen.
6. Hat das WH einen speziellen Effekt? (Link) - (Link 2)
Manchmal landet man in Wurmlöchen bei denen "spezielle Effekte" das Schiff beeinflussen. Bevor man sich auf einen Kampf einlässt sollte man diese überprüfen.

Mit dieser Übersicht und etwas Übung solltet ihr in der Lage sein schnellstmöglich alles Nötige über ein Wurmloch zu wissen.

Eine weitere Website mit Infos über Wurmlöcher:
http://www.wormnav.com/index.php?locus=J164713

Hinweis (danke für's Kommentar)
Wenn ein Wurmlochsystem einen statischen Ausgang hat, besitzt dieser in den beiden Systemen die er verbindet unterschiedliche Namen (z.B. R943). Im System aus dem das Wurmloch rausführt heißt es bspw. R943 und steht hier für den statischen C2-Ausgang. Im C2 auf der anderen Seite ist das Wurmoloch mit K162 (wie alle Enden von statischen Wurmlöchern) beschriftet und wird dynamisch genannt.

Neu in Hyperion
  • C4 Wurmlöcher haben einen zusätzlichen statischen Ausgang
  • Es gibt neue Fregattenwurmlöcher (Übersicht), die nur von Fregatten und DICs benutzt werden können
  • Fregattenwurmlöcher beinhalten in der info einen entsprechenden Hinweis (wichtig für T3-Scouts)
  • Die Entfernung zu einem Wurmloch nach einem Sprung ist nun massenabhängig (Erklärung)

Update - 09.09.2014 - Hinweis zu Fregattenwurmlöchern mit der Hyperionerweiterung 1.3 ergänzt, wormnav.com gibt es leider nicht mehr
Update - 02.02.2014 - Hinweis ergänzt

Freitag, 9. Mai 2014

PI Alt leicht gemacht

Pro Account sind bis zu drei Charaktere möglich. Nun habe ich endlich den dritten Platz mit meinem neuen PI Alt belegt und erhoffe mir davon jede Menge leicht verdiente ISK. Am besten fange ich mit der Erklärung etwas weiter vorne an.
Zollstation (Custom Office) - Zentraler Umschlagplatz für Waren bei der Bewirtschaftung von Planeten
PI - Planetary Interaction - Das Bewirtschaften von Planeten in EVE.

Mein erster Alt hat sich bereits amortisiert (Mein Alt zahlt sich aus). Für meinen zweiten PI (Planetary Interaction) Alt wollte ich das ganze Procedere aber etwas beschleunigen - vor allem wegen der Kosten. Diesmal habe ich auf ein paar Skills (Frachter fliegen) verzichtet und habe den Charakter bereits während seiner Ausbildung zum ISK scheffeln rangeholt (immerhin 580 Mio).
Nun wo ich ihn auf meinen Hauptaccount transferiert habe lässt sich Billanz ziehen.

4 PLEX und 500 Mio ISK habe ich in meine neuste ISK-Maschine gesteckt. Bei etwa 300 Mio ISK/Monat durch PI hat sich das Ganze in 9 Monaten gerechnet. Aber lohnt der Aufwand wirklich?

Zum einen: Ich hatte das nötige Kleingeld um den Alt zu finanzieren.
Zum anderen: Mit der Zeit lässt (zumindest bei mir) der Wunsch nach durch stundenlanges Asteroidenlutschen (oder vergleichbar zeitaufwendiges) ISK zu verdienen. Es war also mehr eine Investition in meine Zukunft.

Mit geringem Aufwand an Zeit (5-15 min täglich) und Arbeit kann ich mit meinen drei Charakteren nun monatlich (allein durch PI)  etwa 1 Mrd. ISK generieren. Auch wenn das für einige Spieler Peanuts sind, lässt sich damit mein Account finanzieren und etwas Spielzeug kaufen.

Einen PI Guide gibts es u.a. von Sendriss

Freitag, 2. Mai 2014

Minmatar Epic Arc Kassensturz

Ein Weg um im HighSec neben ISK auch noch alle 3 Monate einen ordentlichen Bonus zum Fraktionsansehen zu erhalten bieten die Epic Arc Missionen. Fast jedes Mal, wenn ich sie flog, musste ich mir anhören, dass sie sich finanziell nicht lohnen. Stimmt das?
Ganz allein nicht geeignet, wenns schnell gehen soll.
Als ich zwischen EKCHU-Winterschlaf und RAZOR-Beitritt gerade im HighSec rumdümpelte und Quafe schlürfend mein Zeug durch die Gegend flog kam mir die Idee:
Epic Arc, allein und mit zwei Charakteren doppelt fliegen. Soll heißen: Beide Charaktere nehmen die Epic Arc Missionen an und alle Missionen werden demnach einfach zwei Mal geflogen.

Hinweis: Um Epic Arc Missionen fliegen zu können braucht man bei der entsprechenden Corp ein
5er Standing
[Fraktion] [Ansprechpartner] [Corp] [System]
Gallente - Roineron Aviviere von Impetus in Dodixie
Caldari - Aursa Kunivuri von Expert Distribution in Josameto
Minmatar - Arsten Takalo von Brutor Tribe in Frarn
Amarr - Karde Romu von Ministry of Internal Order in Kor-Azor Prime

Prinzipiell sind die Epic Arc Missionen allein arg zäh. Besonders, wenn man noch nicht alle Skills auf V hat, wovon viele gerne ausgehen. Mein Setup bestand aus einer Heavy Missile Tengu und einer Cruise Missile Raven. Die Tengu sollte sich von unten nach oben und die Raven von oben nach unten in den Schiffsgrößen durchsäbeln. Auch wenn gelegentlich die Zielsysteme nicht identisch waren, konnte ich nach zwei Nachmittagen meinen Standingzuwachs begrüßen (10%+).



Aufgeschlüsselt macht das je Charakter
  • 98 Mio Missionbelohnungen
  • 21 Mio Zeitboni
  • 36 Mio Kopfgelder
  • 111 Mio Loot und Salvage
  • 100 Mio für den Verkauf der Sonden
Das sind für beide Charaktere jeweils 366,7 Mio ISK (in Summe 733 Mio). Bei ungefähr 10 Stunden ergibt das einen ordentlichen Stundenlohn von 73 Mio ISK/h und bei meinen Skills ist das sicher ausbaufähig.

Tipp: Manche Missionen bringen besonders viel/wenig Salvage. Da lohnt es sich nicht die Noctis für umher zu fliegen. 
Die 10 Sonden am Missionsende lassen sich gut verkaufen (~ 10 Mio/Stück).

Also ich werde bei Gelegenheit sicherlich wieder Epic Arcs fliegen.

Hinweis zum Standing: Man kann am Ende aussuchen, ob man 5%+ und 10 RSS Core Scanner Probes haben möchte, oder eben 10%+ und lediglich 25 Mio. ISK als Missionsbelohnung.

Weitere Artikel zum Thema ISK im HighSec

Hinweis:
Folgenden Guide habe ich zum Absolvieren der Epic Arc genutzt: EVEUni
Eine Übersicht über eure Gegner findet ihr auf EVE-Survival
Eine großartige Übersicht zu Epic Arcs findet ihr bei BullyB

Update - 19.06.2016 - Formatierung geändert; Gallente Epic Arc Speedrun verlinkt; EVE Survival verlinkt
Update - 07.06.2016 - Minmatar Epic Arc Speedrun verlinkt
Update . 06.06.2016 - Caldari Epic Arc Speedrun verlinkt
Update - 14.05.2015 - Querverweise zu anderen Epic Arcs im HS eingefügt
Update - 17.10.2014 - Hinweis zum Standing. Ich habe mich für die Sonden entschieden.