Montag, 30. Mai 2016

Kann ich FC? Derptronflotte #3

Meine zweite Derptronflotte war der absolute Hammer. Aber wo führt das hin und was bringt es jetzt noch eine weitere anzukündigen. Kann ich überhaupt FC?
Die eigene Flotte befehligen. Ist das was für mich und könnte ich das überhaupt?
Eigentlich geht es nur um einen Satz: "Danke für die Flotte". Ich hatte diese Aussage noch nie auf mich bezogen gehört. Aber sie hat etwas in mir angestoßen. In meinem Beitrag 1 Mio an den FC habe ich bereits beschrieben, für wie wichtig ich FCs halte. Das meine ich hauptsächlich im Sinne der Bespaßung der einzelnen Pilotn, die sich dem jeweiligen FC anschließen. Und ich habe mich in den letzten Monaten regelrecht darauf spezialisiert, (nur) bei angekündigten Flotten mitzufliegen.

Wie alles begann
Ursprünglich hatte ich eine Derptronflotte geschmissen, um mich bei meiner Corp zu bedanken. Über ein Jahr bin ich nun schon dabei und hatte unglaublich viel Spaß mit den Jungs (und Sibil ;)). Einen genaureren Bericht samt Derpatronfitting findet ihr unter: Meine erste eigene Derptronflotte.

Kann ich FC?
FCen (meint: eine Flotte leiten) ist ab einem entsprechenden Niveau richtig Arbeit. Scouts koordinieren, feindliche Flottenbewegungen abschätzen, die Fähigkeit entscheiden zu können ob man einen Kampf eingehen sollte oder nicht und natürlich jede Menge Wissen in Richtung Schiffe, deren Fähigkeiten und Potential.

Andererseits ist die eigene Flotte der perfekte Garant für Spaß. Man kann sich die Zeit aussuchen und weiß ganz genau was man fliegen will und welchen Anspruch die Flotte hat - Derptron eben. Zusätzlich hat unser CEO zugesagt, dass die Corp Derptron bezahlen würde. Ich muss nur noch jemanden finden, der sie reinfliegt.

Gibt es bessere Voraussetzungen? Ein bisschen Schiss schwingt immer mit. Kommen genug oder überhaupt Leute, um mitzufliegen. Findet man passende Ziele? Schafft man überhaupt einen Kill in der Flotte? Besonders die Frage um den obligatorischen Abschuss nagt zu Beginn einer jeden Flotte an mir.

Die 2te Derptronflotte war großartig - auf ein Neues
Die erste Derptronflotte war schon cool - dachte ich. Die zweite war auf jedenfall besser. Statt mit den Schiffen in ein System einzufallen und überfallartig alles mit dem dScan zu überprüfen habe ich den Rat angenommen und mit einem Scaut/Tackler gearbeitet. Wir haben so unglaublich coole Kills gemacht: Den anfang gab es mit einer Catalyst [POD], Thorax, Caracal, Svipul und einer weiteren Caracal. Da war ich eigentlich schon zufrieden. Zum Ende hin wurde es aber noch deutlich spannender. Eigentlich wollten wir die Heiligen Kekse zum Kaffee klatschen, allerdings mussten wir vorher nocht eine Orthrus und eine Stabber Fleet Issue auf unser Killboard einladen. Erst zum Nachtisch gab es dann das Gefecht mit den Holy Cookies. Mehr als einen kaputten Bericht habe ich leider nicht. Ich glaube aber, dass es recht ausgeglichen war.

Tl;dr
Die dritte Derptronflotte steigt diesen Freitag

Mittwoch, 25. Mai 2016

Der GalMil-Komplex. Die wahre Geschichte eines Bürgerkrieges

Es herrscht Bürgerkrieg in der Gallente-Miliz. Die schier unbezwingbare Bastion im Herzen des westlichen Lowsecs, Bollwerk gegen Piraterie und caldarischen Imperialismus zieht in den Krieg gegen … sich selbst. Wie es dazu kam und was das bedeutet möchte ich euch hier aus der Sicht eines Insiders erklären.

Wer in letzter Zeit Reddit gelesen oder auch Jezajas Blog verfolgt hat weiß: Es herrscht Krieg in der GalMil. Das ist eigentlich keine große Sache, werden die meisten von euch denken. Wir haben gerade das große Goondrama erlebt und da ist das doch im Vergleich das Niveau einer Krabbelgruppe… oder doch nicht?

Dieser Bürgerkrieg bedeutet etwas … Aber wiederum auch nicht.

Dazu sollte man verschiedene Sachen wissen: Zum einen hatte die Gallente Miliz noch niemals einen Bürgerkrieg. Nicht einmal etwas das auch nur im Entferntesten damit verwandt gewesen wäre. Alle anderen Milizen hatten schon mindestens einen … meistens sogar mehrere. Zum anderen ist die GalMil für Lowsec-Verhältnisse ein echtes Powerhouse. Die treibenden Parteien in der Miliz kamen vor dem Krieg zusammen auf ~1100 Piloten … dazu kommen dann noch Russen und Franzosen, die traditionell meist ihr eigenes Ding machen aber durchaus auch schon unterstützend gegen Piraten aufgetreten sind. Diese 1100 Piloten haben zu Rekordzeiten 250 Piloten in Doctrinbattleships + Support ins Feld geführt. Und ja … für den Lowsec ist das unglaublich viel.

Dieser Bürgerkrieg bedeutet etwas … Aber wiederum auch nicht.
Ich habe vor mittlerweile 3,5 Jahren den Gedanken gefasst, die Gallente Miliz zu einem echten Powerblock umzuformen. Damals war ich noch ein sehr kleines Licht in der GalMil und das Projekt augenscheinlich ein Ding der Unmöglichkeit. Das Problem mit Factionwar-Piloten ist, dass sie alle ihren eigenen Kopf haben und sich nicht gerne unterordnen. Ich bin damals zu dem Schluss gekommen, dass der einzige Weg ist, die Piloten so zu beeinflussen, dass sie selbst auf die Idee kommen einen Powerblock zu gründen.

Um dies zu erreichen habe ich mir erstens innerhalb der GalMil einen Namen als Diplomat und Neutrale-Instanz gemacht und zweitens alle GalMil internen sozialen Zusammenhänge gemappt. Es hat sehr lange gedauert und einiges an Gesprächen gebraucht, um dann am Ende in den tiefen Eingeweiden der GalMil-Leadership-Kanäle zu landen. Der Powerblock ist am Ende tatsächlich entstanden, auch wenn ich sagen muss, dass ich damit nicht so viel zu tun hatte wie ursprünglich geplant.

Geblieben ist mir ein sehr tiefer Einblick in das Zusammenspiel der einzelnen Akteure der Gallente Miliz.

Ich denke, dieser Bürgerkrieg ist ein sehr guter Aufhänger, um zu erklären wie die GalMil eigentlich funktioniert. Dazu gehört alles was eine gute EVE-Story so braucht. Verschwörungen, Machtgeilheit, Drama und das fliegende Spagettimonster.


Villore Accords (GMVA)

Ich fange nicht mit der GMVA an, weil ich Mitglied dieser Allianz bin, sondern weil es die älteste ist. Fast alle alten Spieler innerhalb der Gallente Miliz und fast alle alten Corperations, waren einmal Mitglied in der GMVA. Am Anfang des Factionwars konnten Allianzen nicht in den Krieg eintreten. Dennoch gab es das Bedürfnis vieler Corps sich außerhalb von Milizchats und anderen schlechten Tools zu verknüpfen. Daraus ist die GMVA hervor gegangen. Aufgrund dieser Historie und aufgrund des sehr hohen Ansehens des Executive-CEOs hätte die GMVA die Macht gehabt, den Krieg zu verhindern. Dummerweise hat sich die GMVA entschieden in den Krieg gegen RDRAW einzutreten und war bedingt durch seine Popularität sogar eine Art Zünder für das darauf folgende Drama auf Reddit. Der Grund seitens der GMVA-Führung in den Krieg einzutreten war, auch wenn das alle so glauben und das so verbreitet wird, nicht das Bündnis zwischen RDRAW und Snuff …. Es war viel naheliegender: Die GMVA braucht einen Gegner, den es sich zu bekämpfen lohnt. Und die GMVA braucht anderen Content als das ewige Systeme-Grinden im FW. Ein Krieg gegen RDRAW kommt da gerade gelegen.
Das hatte also absolut nichts Ideologisches.

Spaceship Bebop (BEBOP) und Black Fox Marauders (BLFOX)

Die beiden Gründungscorps Justified Chaos und Black Fox Marauders fliegen schon seit Ewigkeiten Seite an Seite. Bereits kurz nach der Gründung der Allianz, führte Bebop alle Killboard Highscores der Welt an. Unglücklicherweise hat Bebop im Februar 2015 seine Pforten für weitere Corps geöffnet und sich seitdem stark gewandelt.

Drei entscheidende Dinge sind dann eingetreten:
Im März 2015 wurde die Corp SP-DR (Spiritus Draconis) in Bebop aufgenommen. Diese Corp hatte schon immer sehr starke FCs und eine große Lobby in der GalMil. Doch mit der Spielermasse und Feuerkraft von Bebop im Rücken hatte SP-DR nicht mehr nur eine große Lobby … sie waren DIE LOBBY in der GalMil.

Im Winter 2015, zu der Zeit als SP-DR Bebop beitrat und der Gallente Militia Powerblock unter dem Namen Federal Union gegründet wurde, zog Gallente in den Krieg gegen Snuffbox. Dies war die Hochzeit der gallentischen Doktrinkriegsführung. Der vorher sehr stark auf Smallscale ausgelegt Spielstil der Bebops, wandelte sich in ein sehr stark Ping- und FC-orientiertes Gameplay.
Doch dann endete der Krieg und die FCs wurden weniger aktiv … Traurigerweise hatten die Spieler gefallen an den neuen Flottenformaten gefunden, die nun ausblieben. Die Folge war ein gewaltiger Aktivitätsrückgang.

SP-DR hatte also aufgrund seiner starken FCs immer schon einen großen Einfluss auf die Bebop-Member

12. September 2015, nach fast genau einem Jahr, verlässt Black Fox Marauders die Allianz. Ich habe mit den Leadern nie über ihre Entscheidung gesprochen, aber ich vermute, es hatte etwas mit dem geänderten Stil der Allianz zu tun. Black Fox fliegt nach wie vor Seite an Seite mit Bebop … nur eben unter eigener Regie.
Was das Schlimme an dem Verlassen ist, ist etwas ganz anderes. Dazu muss man wissen: Bebop hat keinen Leader und auch gar keine Leadership-Ebene. Wer am lautesten schreit wird am ehesten gehört. Alle anderen folgen dorthin wo es am meisten Explosionen gibt. Das macht es sehr leicht diese Allianz zu instrumentalisieren. SP-DR hatte also aufgrund seiner starken FCs immer schon einen großen Einfluss auf die Bebop-Member. Und mit dem Abgang von Black Fox Marauders gab es ein Machtvakuum zu füllen.
Heutzutage kann man trauriger weise sagen, dass SP-DR der Kopf von Bebop geworden ist. Sonst hat dort niemand mehr etwas zu melden. Das wäre nicht unbedingt schlimm … aber merkt euch den Namen SP-DR … denn ich habe Verschwörungstheorien und Spagettimonster angekündigt. Und bei diesem ganzen Bürgerkriegsdrama geht es eigentlich genau darum.

Aideron Robotics (AIDER) - Neutral

Aideron ist auch einer der alten Spieler in der GalMil. Hätte ich früher darauf wetten müssen, wer mal einen Bürgerkrieg in der GalMil vom Zaun bricht, hätte ich sofort auf Aideron gezeigt. Unter der alten Führung gab es leider immer wieder Komplikationen mit dem Rest der Miliz. Allerdings muss man auch sagen, dass genau diese Führung lange Zeit die Östlichen und Südlichen Gebiete der Warzone gehalten hat … mit sehr großem Erfolg. Unabhängig davon betreiben die Aiderons den GalMil-Slack und einen GalMil-Mumble … mit API-Checks und allem. Sie haben sich also trotz aller Querelen auch einen großen Respekt in der Miliz erarbeitet.
Dummerweise gab es ein paar Leadership-Probleme, was angeblich dazu führte das viele Member zu RDRAW abgewandelt sind. Aber ganz ehrlich: Wenn man sich die Dotlan-Statistiken anschaut, gehört zu dieser Theorie auch eine ganze Menge Phantasie und Bombay Dry Gin. Mit anderen Worten: Ich weiß nicht was da dran ist.
Jedenfalls haben Aideron und RDRAW aufgrund ihrer langen Nachbarschaft auch einiges an gemeinsamer Geschichte. Es ist unwahrscheinlich, dass Aideron freiwillig auf einer der beiden Seiten in den Krieg einsteigt. Mit ihren eigenen Problemen im Nacken könnte sie das zerreißen. Dennoch bleibt es abzuwarten. Der Krieg wird sich in ihrem Vorhof austoben … und wenn die Caldaris auch mit auf den Plan treten wird das Aideron sehr wohl interessieren.

Hilfe fand RDRAW dann ausgerechnet bei der Partei, welche GMVA, Bebop und BlFox seit geraumer Zeit bis aufs Blut bekämpften: Snuffbox.

Rapid Withdrawal (RDRAW)

Rapid Withdrawal ist der große Gegenspieler in diesem Krieg. Ich persönlich hege, trotz dem Umstand, dass ich für den Krieg gestimmt habe, keinerlei Groll gegen RDRAW. Ich gebe ihnen sogar in ihrem Handeln Recht. Das was Factionwar ausmacht ist die Freiheit die Dinge so zu machen wie man möchte, aber dennoch ein Teil einer größeren Einheit/Miliz zu sein. RDRAW fordert genau diese Freiheit für sich ein.
Aber was ist passiert? RDRAW hat lange Zeit an der Ostfront mehr oder weniger allein gegen die Caldaris gestanden und diese auch gut gehalten. Dabei gilt es zu beachten, dass diese Front und das RDRAW-HQ relativ weit weg von den westlichen Zentren und dem Hauptsitz von Bebop und GMVA entfernt liegt. Im Gegensatz zu der Westfront ist die Ostfront nie eingeschlafen. Als GMVA, Bebop und (damals noch) TBC die Koalition gegen Snuffbox gründeten um neuen Content zu erzeugen hat sich RDRAW weitestgehend raus gehalten … schlichtweg weil sie genug Caldaris zum Bekämpfen hatten.

Und als die Caldaris Sujarento, das RDRAW HQ, belagerten kam die Hilfe aus dem Westen erst sehr spät und dann auch nur sehr sporadisch … Und das schlichtweg weil der Westen mit Snuff beschäftigt war und Sujarento einfach zu weit weg. RDRAW fühlte sich daher zu Recht allein gelassen und fand Hilfe dann ausgerechnet bei der Partei, welche GMVA, Bebop und BlFox seit geraumer Zeit bis aufs Blut bekämpften: Snuffbox.

Als rauskam, dass RDRAW und Snuffbox ein Bündnis eingegangen sind, in dem RDRAW als Recruiting-Corp für Snuff dienen sollte, war das wie ein Donnerschlag.
Dazu kam, dass der CEO von RDRAW Tek Stalker, SP-DR vorwirft die komplette GalMil kontrollieren zu wollen. Als GMVA, BlFox und Bebop (und somit SP-DR) RDRAW eindringlich vor einem Bündnis mit dem Erzfeind Snuffbox warnten, fühlte sich Tek Stalker nur noch mehr in seiner Meinung bestätigt.

 

Die große Verschwörungstheorie und der wahre Kriegsgrund: Lestat‘s Clan, Snuffbox, SP-DR und The Bastards Cartel.

Zugegeben, an dieser Stelle wird es spekulativ. Nichtsdestotrotz gab es in der Vergangenheit sehr seltsame Vorkommnisse rund um Lestat‘s Clan, SP-DR und Snuff. Und ich möchte dazu sagen … ich bin nicht der Einzige, der das gesehen hat. Aufgrund dieser Vorfälle hat sich The Bastards Cartell aus dem Lowsec Powerblock Federal Union zurück gezogen. Und Tek Stalker (RDRAW) wirft SP-DR im Grunde die gleichen Seltsamkeiten vor.

Aber worum geht es denn genau?
GMVA hat seit Ewigkeiten eine Corp namens Lestat‘s Clan auf blau. Lestat’s Clan besaß geraume Zeit sehr viele Monde (ich Tippe auf 30-40, habe die alten Zahlen aber nicht mehr gespeichert) in Placid. Wenn man also in unserem Homeground etwas ansatzweise wertvolles abbauen wollte, musste man einen Lestat-Mond schießen. Doch immer wenn wir mit der Idee um die Ecke kamen, wurde irgendwo eine Stimme laut und sagte: „Hey … das ist eine GalMil Altcorp.“ Irgendwann wurde diese Stimme etwas konkreter und sagte „Hey … das ist eine SP-DR Altcorp.“ Ich weiß das deswegen so genau, weil ich zu meinen Diplomatenzeiten genau Liste geführt hab, welches Standing zu welcher Person oder Gruppe gehört (Danke Excel). Damit waren wir erst mal glücklich, bis eines Tages eine Defense-Flotte für einen Lestat-Tower anstand.

Dazu muss man wissen, dass wir oft gar nicht so genau wissen was wir verteidigen. Irgendjemand in der Miliz macht eine Flotte auf und man hängt sich eben dran (sofern man darf). In diesem Falle stand die Flotte zur Towerverteidigung bereit bis dann auf einmal Snuffbox auf dem Feld erschien und die Verteidigung und das Reppen von uns übernommen hat.

Wir fassen also zusammen: Eine angebliche SP-DR Altcorp wird von Snuffbox (Dem ERZFEIND von Bebop und somit auch SP-DR!) verteidigt. Sehr dubios. Wir haben das damals angesprochen und dann gut sein lassen: Denn a.) wollten wir den Mond ja selbst nicht haben und b.) haben die SP-DR FCs einfach verdammt gute Flotten gemacht die wir unseren Membern nicht vorenthalten wollten.
Kurz darauf hat The Bastard Cartel die Koalition verlassen. Die hatten zwar noch mehr Gründe, aber das war (wie ich aus erster Hand vom CEO weiß) einer davon. Denn deren CEO hatte exakt die gleichen Gedankengänge wie ich.

Eine gewisse Zeit später kochte das Thema wieder hoch. Es kam raus, dass Lestat’s Clan auf blau bei Snuffbox war. Wir sprachen daraufhin mit SP-DR, um herauszufinden was das denn sollte… immerhin dachten wir, Lestat’s wäre ihre Altcorp. Die Antwort war, dass Lestat’s und Bebop einen Deal hätten. Lestat’s würde Bebop für Verteidigung bezahlen und GMVA hätte ja einen ähnlichen Deal. Ich muss gestehen: Ja … dieses Angebot gab es. Allerdings gab es nie Geld. Und da Lestat’s ja eine Altcorp (so dachten wir zu dem Zeitpunkt) von unseren Verbündeten war, haben wir es dann auch dabei belassen.
Ich sage es ganz ehrlich: Als rauskam das Lestat’s bei Snuff auf Blau ist (war ja auch keine Überaschung mehr) war ich nicht mehr der Headdiplo und Vice-Executor bei GMVA. Aber ich weiß, dass Lestat schon wieder bei uns auf Blau ist. Ich verstehe es nicht und ich wundere mich. Aber ich akzeptiere es nach wie vor wegen des erstklassigen Contents, den SP-DR mit seinen FCs liefert.

Dennoch gibt es Elemente in SP-DR, welche die Verbindung zwischen Lestat’s und Snuff bis heute weiter verschleiern. Wenn Lestat’s tatsächlich, wie ursprünglich behauptet, eine Altcorp von SP-DR ist, würde das erklären warum SP-DR schier unendliche Geldmittel hat. Und es wäre ein dicker Hund, weil das eine Hinterzimmer-Verbindung zwischen Bebop und ihrem Erzfeind Snuffbox herstellen würde.
Wenn man das mit der Kontrolle die SP-DR auf Bebop und, über ihre Flottenangebote, auf einen Großteil der Miliz ausübt zusammenzählt, wäre das ungeheuerlich: Eine Hinterzimmer-Koalition aus SP-DR und Snuffbox hätte die Kontrolle über Placid, The Citadel, Verge Vendor, Essence und Black Rise. Unendlich Cash und Content auf Knopfdruck. Man muss sich nur hin und wieder im Stile von Red vs Blue die Birne einhauen.

Ein paar Funfacts: Die im Krieg gegen Snuffbox entstandene Koalition aus damals GMVA, Bebop und The Bastard Cartel hat einen Großteil der Snuffbox Konkurrenten ausgeschalten (Overload Everything, Scum., Vox Populi etc.) . Der aktuell bekannteste FC in der Gallente Miliz ist Wolfsdragoon, ein Mitglied von SP-DR und hat sein Handwerk bei Snuffbox gelernt. Think about it.
Wie gesagt: Mich stört das alles nicht.

Ich freue mich über die genialen Flotten die SP-DR liefert und ich freue mich über jede Explosion die ich erlebe. Mir ist der Gegner herzlich egal. Und wenn meine Verbündeten stark sind, ist mir das nur recht. Das hält GMVA so, das halten sicherlich die meisten Bebops so. Und BlFox sieht das sicherlich genauso.
Ob an diesen Verschwörungstheorien etwas dran ist, kann ich auch nicht sagen. Es gibt Unstimmigkeiten und Ungereimtheiten. Aber eventuell hat auch einfach nur zur falschen Zeit, die falsche Person zu tief ins Glas geschaut und im falschen Chat völligen Dünschiss gelabert. Kann alles sein.

Man sollte aber realisieren, dass Tek Stalker, CEO von RDRAW genau die Machtprojektion seitens SP-DR als Argument gegen SP-DR ins Feld führt.
Witzig … dabei hat RDRAW, stärkste FW-Partei im Osten, sich mit Snuffbox auf ein offenes Bündnis eingelassen.
Ihr seht die Ironie? Nein? Ok … ich erklär es nicht nochmal. Ist eh nur eine wirre Theorie auf die mehrere Personen föllig unabhängig voneinander gekommen sind.

Ein Blick in die Glaskugel

Lasst mich zuletzt noch einen kleinen Blick in die Glaskugel werfen. Was bedeutet dieser Krieg für Gallente.

Die Brücken zwischen BeBop und RDRAW sind gesprengt und werden sicherlich nie wieder aufgebaut. Tek Stalker sieht sich im Recht und BeBop/SP-DR ist zu machtbewusst, um irgendetwas einzugestehen. GMVA hat, je nachdem wie sie sich im Krieg verhalten, durchaus Möglichkeiten die Wogen wieder zu glätten. Doch wenn der Krieg gewonnen werden soll, muss auf unschöne Mittel zurückgegriffen werden.

Was bedeutet das? Alle beteiligten Parteien sind PVP-Allianzen und -Corps. Alle lieben den Kampf. Folglich kann man mit dem Kampf als solches RDRAW nicht schaden … nur mehr Content für sie erzeugen und Rückenwind geben. Der Propagandakrieg ist für den Arsch. Dafür haben beide Parteien einfach zu sehr Recht.

Die einzige Möglichkeit, die die Anti-RDRAW Koalition hat, ist es die Caldaris mit ins Boot zu holen und das HQ von RDRAW in Caldari-Hände zu übergeben. Das würde wiederum die Memberbasis der Koalition verärgern und sicherlich zu Abwanderung führen. Die Koalition kann RDRAW also eigentlich gar nicht besiegen. Der sogenannte Bürgerkrieg ist somit zu 100% sinnlos.

Was wird also passieren? Der Krieg wird irgendwann (sehr bald sogar) zu Ende gehen. Der Hass zwischen den Kontrahenten wird bestehen und sich verhärten. Somit wird RDRAW noch isolierter auf der Ostfront stehen und noch mehr Druck durch die Caldaris ausgesetzt sein. Das ist auf eine perverse Art und Weise gut für die Warzone, denn das könnte den Caldaris den Rückhalt geben den sie brauchen, um das Pendel des Krieges wieder anzustoßen.

Ihr wollt wissen, warum ich als Mitglied der GMVA-Führung für den Krieg gestimmt habe, obwohl ich kein Problem mit RDRAW habe und ihre Position sogar sehr gut verstehen kann? Das ist der Grund: Die Warzone braucht einen neuen Impuls, um wieder Interessant zu werden. Und der Bürgerkrieg kann nach zwei Jahren Stagnation endlich ein Impuls sein, der stark genug ist, das Pendel des Krieges wieder anzustoßen. Und wenn es nicht reicht? Naja … vielleicht führt es dann wenigstes zu ein paar guten Fights.

Dienstag, 24. Mai 2016

Braucht EVE: wirklich tägliche Quests?

Der Ausblick auf die kommenden Erweiterungen diesen Winter lässt mich erschaudern. CCP plant allen Ernstes die Einführung von täglichen Quests. Für mich erschüttert das die Grundpfeiler der Sandbox, die wir so sehr lieben.
In einer Sandbox kann man selbst mit den kleinsten Schiffen viel Spaß haben
Das Spiel gibt den Rahmen: das Universum, die Schiffe und die Möglichkeiten. Für jeglichen Content sind die Spieler selbst verantwortlich. Sie formen mit ihren Wünschen, Träumen und Gebietsansprüchen die Geschichte von EVE. Das ist die Sandbox, die EVE Online ausmacht.

[Repost] Dieser Artikel erschien bereits am 10. Februar 2016 auf meinem Block. Da er jetzt aber, aufgrund der Einführung von "wiederholbaren Gelegenheiten" brandaktuell ist, habe ich ihn nochmal für euch hervorgekramt.

Themepark gegen Sandbox
In meinem ersten Post auf diesem Blog (Jahrmarkt gegen Sandbox) habe ich gleich diese bedeutendste Eigenart von EVE Online, gegenüber anderen MMORPGs, beschrieben. Klassische MMOs (wie WoW) sind Content-basiert. Das bedeutet, dass die Handlung im Spiel durch Inhaltspatches vorangetrieben wird. Das sorgt für das übliche Questsystem, den Fokus des Entwicklers auf Inhalte, denn auf ausgewogene Spielmechaniken und den Effekt, dass man sich "draußen fühlt", wennn man mal eine Pause einlegt. Auch schlecht sich schnell das Gefühl ein, dass man nicht hinterher kommt, wenn der Content schneller voranschreitet als man ihn durchspielen kann.

In New Eden gibt es diese Probleme nicht. Der Fokus der Entwickler liegt auf der Erweiterung der Welt und ihrer Möglichkeiten sowie dem Balancing. Es gibt keine stetig steigenden Item-Level. Keine feuerspeienden Drachen, an die sich in sechs Monaten keiner mehr erinnert, und eben auch keine Daily Kochquest!

Es gibt bereits Ausnahmen von der Sandbox
Ich erinnere mich gut an die Live Events, die CCP mal durchgeführt hatte. Das eine war eine HighSec Flotte, die eine Forschungsstation im NullSec zerstören sollte und dabei ganz übel von NullSec Allianzen verprügelt wurde. Damals habe ich es gar nicht bis zum Event geschafft, weil CCP in letzter Sekunde das Stagingsystem änderte und die Flotte dank TiDi die ganze Zeit mit dem Weg zum Event beschäftigt war. Mehr dazu könnt ihr im Post "CCP aktiviert die Selbstzerstörung" nachlesen. Das zweite Live Event, an welches ich mich noch gut erinnere, war die Schlacht um Caldari Prime (vgl. TMC), bei der soviele Leute teilnehmen wollten, dass viele draußen (am Sprungtor) warten mussten - einschließlich mir. So blieb mir damals nur übrig das Live Event auf twitch zu verfolgen. Die Live Events waren also ein großartiger griff ins (Themepark-)Klo.

Der aktuelle Ansatz sind die saisonalen PvE Sites. Die erste war die Blood Raider Geschichte The Crimson Harvest (Dev Blog) und aktuell endet Operation Frostline (Dev Blog). Beides ist nichts, dass ich vermissen würde, wenn CCP die Entwickler mit anderen Aufgaben betrauen würde.

Eine Besonderheit, die ich positiv rausstellen möchte, sind die Scope Videos (auf youtube). Diese beschreiben die aktuellen Entwicklungen der Hintergrundgeschichte und sind einfach nur klasse. Allerdings beeinflussen sie auch die Spielmechanik nicht und passen somit gut zur Sandbox.

CCP plant tägliche Quests
Beim Schmökern in den zukünftigen Dingen, die uns da erwarten werden (updates.eveonline.com) bin ich auf folgendes gestoßen.

"In a move to pay tribute to the growing power of Capsuleers and their efforts throughout the universe, CONCORD has authorized a fund to fuel extra rewards for pod pilots on a regular basis."
- http://updates.eveonline.com/coming/winter/ 

Ein kurzer Blick in die Community verrät, dass ich nicht der einzige Kapselpiloten bin, der sich Sorgen macht, dass CCP tägliche Quests einführen will.
Im EVEger Forum (Link), auf reddit (Link) und im offiziellen Forum (Link) gibt es bereits entsprechende Diskussionen.

Warum die ganze Aufregung?
Die Sandbox is der Grund, warum ich EVE Online solange spiele, wie kein Spiel jemals zuvor. Sie nimmt jeglichen Druck vom Spieler, weil niemand mehr dem Content hinterherlaufen, seine Raid-IDs jede Woche nutzen oder noch eben die nötigen 25 täglichen Quests abarbeiten muss. Man braucht nicht andauernd eine neue Waffe, weil die alte plötzlich wertlos ist. Wenn man Sommerloch feiert und danach wieder einloggt, kann man bei EVE gleich loslegen. In Themepark MMOs geht das nicht.

Für mich ist EVE Online DAS Sandbox-MMO. Jeglicher Entwicklung, die die großartigen Freiheiten der Sandbox beschneidet, stehe ich kritisch gegenüber.

Das Ziel CCPs ist Spieler langfristig zu binden und die Aktivität zu erhöhen. Aber eben eine gezwungen erhöhte Aktivität (über Quests, die man eben noch machen muss) sorgt für Frust und vertreibt Spieler langfristig.

[Ergänzung]
In der jetzigen Form scheinen die Skillpunktdaylies für Piloten mit vielen Skillpunkten nutzlos. Allerdings sind sie für neue Piloten sehr interessant, da sie durch die zusätzlichen Skillpunkte den Start in EVE vereinfachen. Zustäzlich sind die Skillpunkte frei einsetzbar und unabhängig von der aktuellen Attributsverteilung des Piloten. Das wiederum ist eine echt gute Sache. Möge diese Mechnaik neue Spieler motivieren und möge CCP diese Daylies wieder entfernen, wenn sie erkannt haben, dass sie nichts bringen.

Die offizielle Ankündigung im deutschspraichgen Teil des EVE Online Forums findet ihr hier:Wiederholbare Gelegenheiten

Montag, 23. Mai 2016

[Bloggerecho #4] Unsere erste Zitadelle

Zitadellen sind einfach unglaublich. Unglaublich groß, unglaublich geil und unglaublich inspirierend. Viele Corporations und Allianzen sind ihren Träumen verfallen und errichten Astrahuszitadellen - überall. Allerdings gibt es ebenso viele Erbauer wie Zerstörer in EVE und so ziehen regelmäßig Flotten aus, um Träume mit einer Länge von 61 km zu zerstören.
Titania: Zentrum aller Träume der GMVA
Build your dreams
Allianzflotten in der Gallentemiliz sind eigentlich nicht mein Fall, da sie einfach zu spät stattfinden. Neulich gab es jedoch einen Grund dennoch dabei zu sein: Titania. Die erste Zitadelle der GMVA wurde in Vlillirier erbaut und musste gleich zu Beginn von uns verteidigt werden. Mit einer für den Fraktionskrieg ungewöhnlich großen Flotte von über 100 Kapselpiloten in einer T3 + Guardian Doktrin sicherten wir Titania. Erst später kam es zu kleineren Schusswelchseln.

Aufgrund des Angriffszeitfensters und der Hauptaktivität innerhalb der GMVA werde ich wohl zukünftige Zitadellenverteidigungen verschlafen...

Wreck their dreams
Als ich neulich beim Haulern durchs HighSec flog, entdeckte ich etwas erstaunliches: Eine Zitadelle und das nur einen Sprung von Jita entfernt in Perimeter. Ich konnte mir gut Vorstellen, dass der Erbauer davon geträumt hat Jita 4-4 den Rang abzulaufen. Allerdings erleidete diese Zitadelle das gleiche Schicksal wie unzählige anderer in letzter Zeit: Bang, Boom und Killmail. Ein genaues Interview über die Hintergründe gibt es übrigens auf TMC.

Besonders interessant finde ich das Problem der Verteidigung von Zitadellen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein lukratives und spannendes Geschäft - nicht nur für Söldnercorps - sein kann, andere bei der Verteidigung ihrer Zitadellen zu unterstützen. Ob es jemals ein spielergeführtes Handelszentrum im HighSec geben wird, das nicht binnen kürzester Zeit zu Staub zermahlen wird? Ich kann es mir beinahe nicht vorstellen. Bisher ist das Killboard der Astrahuszitadellen tiefrot. Von einer Erfolgsgeschichte kann man also bisher nicht reden, auch wenn Upwell durch den BPO-Verkauf vermutlich in ISK ertrinkt.

Zitadellen schüren Träume von Wohlstand, Macht und Einfluss
Zitadellen bergen die Chance die Märkte in allen Sicherheitsbereichen New Edens zu revolutionieren. Weg von NPC-Corps hin in unsere Hände. In wenigen Jahren werden nur noch Veteranen die einstige Bedeutung von Jita, Rens, Amarr, Dodixie und Co. kennen. Alles getrieben durch ein bisschen mehr Profit in Zitadellen. Nur was wird, wenn ein Handelsimperium plötzlich beschließt seine Kriegsgegner aus seinen Handelszentren auszuschließen?

Auch fürs PvP sind Zitadellen ein Novum. Beinahe instanzartige Gefechte mit einer Dauer um 30 Minuten, dank einer maximalen Begrenzung für Schaden an Zitadellen. So können größere Flotten Zitadellen nicht einfach "alpha'n". Ich freue mich auf Spielervideos im Stile des Trailers zu Zitadellen.
Titania in Betrieb
Zitadellen versprechen also das Spielgleichgewicht weiter von den NPC-Corps in unsere Hände zu verlagern. Sie versprechen für alle mehr Profit und mehr piew piew. Ich frage mich, welche Rolle die Imperien in Zukunft noch spielen werden. Wird sich für die nächste Krönungszeremonie in Amarr überhaupt noch jemanden interessieren? Was komm nach POCOs und Stationen in den Händen der Kapselpiloten? Sprungtore vielleicht? Es ist eine ungewisse Zukunft für uns alle. Aber von Ruhm und Reichtum getrieben werden wir sie erobern oder in Flammen aufgehen lassen.

Dieser Artikel ist mein Beitrag zum Bloggerecho #4. Eine Übersicht aller Atrikel findet ihr hier: [Bloggercho #4] - Die erste Zitadelle

Nachtrag: Bisher gab es die "it is part of the game mechanics" Möglichkeit Assets in großem Stil aus POSen zu klauen. Das war besonders für Wurmlochcorps problematisch, da diese häufig in großem Umfang wertvolle Doktrinschiffe (oder einfach nur die shiny PvE Kisten der Mitglieder) vorhielten. Insofern ist es nicht verwundertlich, dass Wurmlochcorporations die neuen Zitadellen gegrüßen. Bezeichnender Weise hat Hard Knocks auch gleich die erste Keepstarzitadelle des Spiels errichtet. Inwiefern sich der Wechsel von POSen zu Zitadellen in Anoikis auswirkt bleibt abzuwarten. Immerhin sind auch die Lootmechaniken anders. Bei Zitadellen gibt es bei Zerstörung im Wurmloch keine Möglichkeit mehr, die eingelagerten Assets zu retten.

PS: Danke nochmal an den Blogger, der mich mit seinem Beitrag dazu bewog, mich am Forschungswettlauf des Upwellkonsortiums zu beteiligen. Die Klamotten sehen echt gut aus.

Freitag, 20. Mai 2016

Corpmanagement: Recruiter

Heute befasse ich mich, sehr untypisch für meine Beiträge, mit einem typischen und wichtigen Posten innerhalb jeder Corpleitung: Dem Recruiter. Hierbei werde ich nicht so sehr auf die Aufgabe des Recruiters eingehen, sondern viel mehr nach welchen Aspekten man einen guten Recruiter aussucht.

Sind wir ehrlich: Die meisten Anleitungen zum Thema Corpmanagement befassen sich insbesondere mit den offensichtlichen organisatorischen Posten, die es zu besetzen gilt. Such dir einen FC, einen Pos-Manager, einen Logistik-Manager und einen Recruiter. Ich halte das Ganze allerdings für so offensichtlich und ausgelutscht, dass ich mich lieber mit den Metaebenen innerhalb einer Corp auseinander gesetzt habe. Außerdem sind die meisten dieser Posten für die normale 50-Member Durchschnittscorp total banane. Damit möchte ich heute brechen: Ich präsentiere den ersten von zwei Artikeln, die sich mit zentralen Posten innerhalb einer Corp befassen.

Was macht einen guten Recruiter aus?
Ein guter Recruiter ist fleißig, hat Biss und System. Es geht nicht nur darum hin und wieder mal ein Forenpost zu bumpen und zu hoffen, dass jemand anbeißt oder die Corpgesuche durch zu wühlen und einen Formbrief an jeden Interessenten zu schicken (oder am besten nur in den jeweiligen Post zu antworten). Es geht darum die Leute systematisch zu durchleuchten und Hintergrundrecherchen über die Personen anzustellen, noch bevor man sie anschreibt. Es braucht maßgeschneiderte Mails für jeden Interessenten, die eben NICHT aus der Retorte kommen. Eure Forenposts brauchen lustige Gifs und Eyecatcher und nicht nur ein stupides *bump*.

Ein guter Recruiter geht den Leuten, die er headhuntet richtig auf den Sack. Er schreibt sich genau auf, wann die Person sich entscheiden wollte und hakt zwischendrin noch einmal nach. Du willst jemanden für deine Corp gewinnen? Dann must DU ihn umwerben und nicht anders rum.

Das bedeutet einen Arsch voll Arbeit, die nur systematisch bewältigt werden kann. Es fällt dem Anwärter auf, wenn er mehrfach in verschiedenen Foren angeschrieben wird und wenn ihm mehrfach die gleichen Fragen gestellt werden. Also sollte der Recruiter den Überblick bewahren. Er muss auch herausfinden, welche Alts der Rekrut hat und diese evtl. in eine Datenbank eintragen, um den späteren Personalmanagern (also meistens dem CEO) einen Überblick zu verschaffen.

Sibil Deninard
Ehemalige Recruiterin bei HildCo Interplanetar
Welcher Recruiter ist der richtige für deine Corp?
Einen Recruiter zu finden ist einfach. Einen guten zu finden ist schwer. Ich selbst hatte die große Ehre Sibil Deninard als Recruiterin für unsere Corp zu gewinnen. Das meiste was ich in diesem Beitrag über das Recruitinghandwerk schreibe habe ich durch sie gelernt. Sie hat das ganze bis zur Perfektion getrieben.
Das Problem ist das falsche Bild, welches viele von Recruitern haben. Die meisten glauben, das ist mit Forenbumps und hier und da mal einem Bewerbungsgespräch getan. Dass das nicht so ist, habe ich bereits erklärt. Das bedeutet aber auch: Wenn ihr eine EVE-Mail schreibt und nach Recruitern fragt, bekommt ihr Antworten von Leuten die eine völlig falsche Vorstellung haben. Und nach dieser Vorstellung handeln sie dann auch.
Ein weiteres Problem ist ein noch viel größeres, über das sich jeder CEO im Klaren sein sollte. Ein Recruiter wirbt Leute an, die er als cool erachtet. Jemanden als ‚cool erachten‘ ist aber eine sehr subjektive Empfindung. Typischerweise wird ein Recruiter also Leute rekrutieren, die genauso drauf sind wie er. Das kann sehr gut aber auch sehr schlecht sein, wenn ihr versteht was ich meine.

Typischerweise wird ein Recruiter also Leute rekrutieren, die genauso drauf sind wie er.
 
Wenn ihr nun also eine Mail schreibt, kann es gut passieren, dass ihr eine Antwort von einem Typen bekommt, der keine Ahnung vom Rekrutieren hat und euch nur Kannalien ins Nest holt.

Wie solltet ihr also vorgehen? Ihr sucht euch jemanden, den ihr charakterlich sehr hoch schätzt und für fleißig erachtet. Dann nehmt ihr ihn beiseite, erklärt genau was ihr von einem Recruiter erwartet und ob er darauf Lust hätte. Wenn er ‚ja‘ sagt, habt ihr den Jackpot gewonnen.
Wenn sich abseits davon jemand als Recruiter vorschlägt, könntet ihr ihn dann z.B. erstmal als Unterstützung dem Hauptrecruiter zur Seite stellen und sehen wie er sich macht. Nur weil sich jemand meldet, bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass er nichts drauf hat (das wäre ja absurd).
Außerdem ist das Rekrutieren neuer Member ziemlich viel Arbeit. Die Recruiter könnten sich z.B. Arbeit teilen und Person A bumpt die Foren mit coolen Gifs während Person B das tatsächliche Headhunting übernimmt.

Fassen wir also zusammen: Recruiter sind wichtig und gute Recruiter sind Gold wert! Aber die falsche Person am rechten Fleck kann eben auch viel kaputt machen. Achtet also auf den Charakter eurer Recruiter. Sie sind ein Stück weit das Aushängeschild eurer Corp und werden Personen genau ihres Schlages anziehen.

Montag, 9. Mai 2016

Fitting des Monats - Meine erste eigene Derptron-Flotte

Anlässlich meiner einjährigen Mitgliedschaft bei HildCo und somit dem Factional Warfare wollte ich mich irgendwie dankbar zeigen für all die tolle Flotten, die entspannte Atmosphäre, ... Dabei fiel die Wahl dann ausgerechnet auf eine eigene Derptronflotte.
Von seltener Anmut und in Massen ungeahnt gefährlich - Die Derpatron
Meine bisherigen Erfahrung im fcen (sprich: F C en) halten sich ja arg in Grenzen. Bei Vision Inc hatte ich mal eine Venturegang geleitet, die im benachbarten Wurmloch Gase abgebaut hat... Achja und eine plexing-Flotte im Factional Warfare hatte ich auch mal geleitet. Ihr merkt sicherlich worauf ich hinaus will: Ich bin der totale Anfänger im fcen.

Was für eine Flotte soll es denn werden? Derpatrons!
Mir war völlig klar, dass es etwas vermessen wäre, die Leute um ihre teurer gefitteten Lieblingsschiffe zu bitten. Ein derartiges Vertrauen muss man sich als FC erstmal erarbeiten. Also musste es eine Doktrin sein, die günstig ist, jeder fliegen kann und deren Schiffe ich auch gleich kostenlos rausgeben kann. Als Gallentepilot war die Wahl eigentlich recht einfach:

Hinweis: Ich gebe meine Fittings immer so an, dass ihr sie in eurem "Fitting Management" importieren könnt. Dazu einfach das Fitting hier kopieren (Strg+C) und ingame über "Import from Clipboard" einfügen. Den Fitting Manager findet ihr indem ihr Alt+F drückt und dann auf "browse" klickt.

[Atron, Derptron]
Micro Auxiliary Power Core I
Magnetic Field Stabilizer II
IFFA Compact Damage Control

Faint Epsilon Scoped Warp Scrambler
5MN Y-T8 Compact Microwarpdrive
Medium Shield Extender II

Light Ion Blaster II
Light Ion Blaster II
Light Ion Blaster II

Small Anti-EM Screen Reinforcer I
Small Anti-Thermal Screen Reinforcer I
Small Core Defense Field Extender I

Caldari Navy Antimatter Charge S x800

Ursprünglich wollte ich etwas mit Armortank und einem SAAR machen. Dank guter Fittingberatung seitens meiner Corp bin ich dann aber bei diesem Schildfitting gelandet. Es hat zwei bedeutende Vorteile. Es hat weniger Mikromanagement und es ist günstiger. Einen Armorrepairer bei dem dünnen Tank einer T1 Fregatte richtig zu benutzen ist schon eine Herausforderung. Der bessere Preis hat es mir dann ermöglicht einige dieser Derptrons zu verschenken. Für die Newbros unter den Kapselpiloten lässt sich das Fitting auch sehr gut auf T1 umstellen.

Logistik muss sein
Im LowSec bekommt man nie alles in einer Station. Und wenn, dann zahlt man exorbitant überhöhte Preise. Um 20 Derptrons für mein FC-Debüt bereitstellen zu können, musste ich erst Fitting und Hüllen besorgen. Ich bedanke mich auf diesem Wege mal bei meiner Corp für die logistische Unterstützung.

Die Flotte war ein Erfolg! Für meine Maßstäbe.
8 Kapselpiloten und davon 3, die nicht aus der eigenen Corp waren. Also das ist doch schon mal nicht schlecht. Bereits kurz nach dem Abdocken bekamen wir unseren ersten Kampf gegen eine Hurricane von Snuff Box. Ich fliege mit meiner kleinen Derptron rein und tackel den Schlachtkreuzer während ich meine Flotte zu mir beorder. Die Hurricane macht unglaublich viel Schaden an mir. Aber nachdem ich den MWD aus habe und mein SAAR überhitzt rotiert, hält meine Atron tapfer durch. Erst als die Nanitenpaste alle ist und mein Repper sich in den Nachladezyklus verabschiedet (oh shit!) zerreißt es mein Schiff. Danach sind wir noch etwas rumgederpt und haben zwei Catalyst erwischt. Die erste Catalyst war eher unspannend. Wir sammelten uns gerade an einem Sprungtor und ich konnte mich nicht zusammenreißen und eröffnete mit lautem Gebrüll das Feuer auf die neutrale Catalyst. Meine Piloten waren so perplex, dass die meisten noch hinterherspringen und die Catalyst auf der anderen Seite des Sprungtores abschießen konnten, weil sie sich keinen Agressiontimer eingefangen hatten bevor die Catalyst sprang. Ich? Achja, Gateguns. Der Hammer war wenig später eine 61 Mio Catalyst mit Polarized Blastern, die meine Truppe zerlegte.... während ich mir gerade ein neues Schiff holte.

Insgesamt bin ich recht zufrieden. Wir haben Schiffe gederpt und zwei schöne Kills mit nach Hause gebracht. Besonders hat mir das Tanken der Hurricane in meiner kleinen Atron gefallen. Ein unglaublicher Kick! Da ich noch einige Derptrons rumliegen habe, könnte man das Ganze ja eigentlich mal wiederholen.

Freitag, 6. Mai 2016

Corpmanagement: Memberbeteiligung ohne Kontrollverlust?

Heute gibt es einen Beitrag, der insbesondere jene CEOs interessieren dürfte, die hinter jedem Member einen potentiellen Intriganten wittern, welcher nur an ihrem Stuhl sägen möchte.


Um den maximalen Erfolg seiner Corp zu garantieren, sollte ein CEO immer im Sinne seiner Member entscheiden. Je lieber die Member etwas machen wollen, desto mehr Zeit und Ehrgeiz werden sie in ein Projekt stecken. Das bedeutet, dass es sehr effizient ist, seine Member direkt in die frühen Stadien der Entscheidungsfindung der Corp einzubinden. Aber Achtung! Das ist sau gefährlich, wenn man es falsch macht.

Viele haben einfach keine Ahnung
Bei weitem nicht alle Member haben einen Überblick über die politische Landschaft von EVE und wissen was wirklich machbar ist. Dazu kommt auch oft eine falsche Selbsteinschätzung mancher Corpmember bezüglich z.B. Feuerkraft der Corp oder Durchhaltevermögen. Außerdem kann man auch leicht den falschen Leuten in der Corp eine Bühne bieten, die dann Diskussionen starten, welche eine Corp zu tiefst erschüttern können. Ebenso müsst ihr aufpassen, dass zuviel Mitbestimmung nicht die Autorität der Führungsebene untergräbt. Auch wenn man nicht zu oft von ihr Gebrauch machen solle. Manchmal ist Autorität dann eben doch wichtig, wenn z.B. jemand gekickt werden muss.

Wie beteiligt man Member an Entscheidungen?
Viele Corps nutzen corpinterne Umfragen oder Meetings, um die Meinung ihrer Member zu ermitteln. Umfragen finde ich noch vertretbar, da man mit der Fragestellung und den Auswahlmöglichkeiten auch schon viele Umtriebe eingrenzen kann. Allerdings sind eure Member nicht blöd … und sind wir ehrlich: Wir reden hier von Manipulation. Und „im Sinne der Member leiten“ hat damit genau nichts zu tun.
Meetings sind im meinen Augen ganz gefährlich: Hier kommen oft Leute mit Fragen aus der Sonne geschossen, denen ihr am Ende nur ins Gesicht schreien wollt. Insbesondere diejenigen, auf deren Meinung ihr am wenigsten Wert legt, haben leider meistens am meisten zu berichten (aus den Erfahrungen als sie EVE das letzte Mal gewonnen haben) … Ok … ich übertreibe etwas und bei HildCo haben wir so Leute glücklicherweise nicht. Aber ich denke, ihr wisst genau was ich meine ... Und ja wir machen auch Corpmeetings ;-) .

Wenn ich so darüber nachdenke sind das so etwas wie Volksvertreter ...

Was ich an dieser Stelle empfehle ist das gezielte Einbinden von Leuten in eure Leadershipchannel. Bei HildCo haben wir eine handvoll vertrauenswürdiger Leute im Leadershipchannel sitzen, die direkt mit in die Ideenfindung eingebunden werden. Diese Personen haben keinerlei aktiven Posten in der Corp und ich verlange auch nichts dergleichen von ihnen. Das einzige was sie sein müssen ist vertrauenswürdig. Ausgewählt wurden diese Personen recht zufällig. Sie spiegeln ein bisschen das wieder, was ich in der Corp an Membern sehen möchte. Und sie sind gute Freunde auf deren Meinung ich viel Wert lege und die kein Problem damit haben diese Kund zu tun.
Allerdings dürft ihr das nicht falsch verstehen. Das sind nicht Personen die immer mit mir einer Meinung sind … Sonst wäre das nur Augenwischerei und Selbstbetrug.

Nicht desto trotz: Es bleibt ein Kompromiss zwischen kein Palaber über jeden kleinen Furz und der angemessenen Berücksichtigung der Wünsche der Member.

Also: Ihr wollt euer Memberbasis mit in die Entscheidungsfindung einbinden ohne zu viel Stress mit Umfragen und internen Machtspielchen zu haben? Dann sucht euch einfach aus jedem Lager eine vertrauensvolle Person mit der ihr gut klar kommt … ladet sie in euren Leadershipchannel ein und überrascht eure Member mit guten Plänen (Wir haben z.B. seit geraumer Zeit eine Person die unsere Solo-PVPler vertritt. Die macht auch noch mehr ... aber das ist der Aspekt für den ich sie am meisten schätze).
Wenn ich so darüber nachdenke, sind diese Leute so etwas wie Volksvertreter … So ne Art Micro-CSM.

Dienstag, 3. Mai 2016

[Bloggerecho #4] Die erste Zitadelle

Sie sind die größten Bauwerke, die Kapselpiloten jemals errichten konnten. Sie sind so groß, dass sogar Titanen bequem andocken können und sie sind nicht nur drauf und dran Mittelpunkt vieler zukünftiger Schlachtern sondern auch Handelszentren zu werden.
Die ersten Astrahus-Zitadellen stehen - hunderte innerhalb weniger Tage
Das Bloggerecho soll Posts, Videos und andere Beiträge der deutschen EVE Blogosphäre zu bestimmten Themen bündeln und es so Kapselpiloten ermöglichen zu den vorhandenen Themen einen umfassenderen und vielseitigeren Einblick zu erhalten.

Mehr Infos und das erste Thema findet ihr unter: Das Bloggerecho - alle bloggen zu einem Thema

Das vierte Thema: [Bloggerecho #4] Die ersten Zitadellen

Nachdem das Upwellkonsortium die Baupläne für Zitadellen der Astrahusklasse Kapselpiloten zugänglich gemacht hat, sind innerhalb weniger Stunden hunderte neuer Zitadellen errichtet worden.
Wie ISD Lunaire Elois berichtete, wurde bereits über zehn Zitadellen in Gefechten zerstört.

Zitadellen versprechen der Mittelpunkt vieler zukünftiger Schlachten zu werden und dank ihrer niedrigeren Steuern könnten sie sogar den populären Tradehubs in Jita, Amarr, Rens und Co den Rang ablaufen.

Lass euch vom aktuellen Trailer inspirieren und schreibt über eure Visionen für Zitadellen.


Wichtig für Blogger - Ihr könnt jederzeit auch Beiträge für ältere Blocherechos einreichen!

Teilnehmer:
EVE oderso - [Bloggerecho #4] Die ersten Zitadellen
Quafe - Bloggerecho #4: Die erste Zitadelle
eve-versum - [Bloggerecho #4] – Citadel’s: Eine neue Hoffnung (nur worauf?)
giantsecurecontainer - [Bloggerecho #4] – EVE:Citadel – Raumstationen für jedermann!?
pod-express - [Bloggerecho #4] Die erste Zitadelle
BRGF - [Bloggerecho #4] Die ersten Zitadellen
Kolkrabe - [Bloggerecho #4] Die ersten Zitadellen
Gramek - [Bloggerecho #4] Unsere erste Zitadelle

Aufruf zum Mitbloggen über Zitadellen im offiziellen EVE-Forum von CCP Phantom

Montag, 2. Mai 2016

Finanzbericht April - Wo sind nur all die ISK hin?

Seit ich JEveAssets nutze, um meine monatlichen Einnahmen zu überblicken, habe ich viel gelernt. Wo allerdings diese 10 Mrd. ISK im letzten Monat hin sind, müssen wir jetzt aber noch ergründen.
Planetary Interaction - meine bisherige Haupteinnahmequelle
Ohne jetzt hier einen Running Gag etablieren zu wollen: Die Geschichte mit den PI-Einnahmen werde ich auch diesmal nicht zu Ende erzählen können.

Mai (01.04. bis 01.05.) - 6.035.956.200 - das sind minus 6 Mrd. !

Minus!? Unglaublich! So begann schon mein letzter Finanzbericht. Als ich auch diesmal wieder alles auf die sinkenden PLEXpreise schieben wollte - diesmal um weitere 70 Mio auf 930 Mio ISK das Stück - fiel mir auf, dass das lediglich *Win10 Taschenrechner funktioniert nicht
.... *handschriftliches Rechnen
2,45 Mrd. ISK sind, die ich im letzten Monat durch die weiter fallenden PLEXpreise verloren habe. Schrieb ich nicht selbst mal, dass der PLEXpreis immer nur steigen kann? Schön wärs.

Der eine Charakter macht 5 Mrd. Gewinn und der andere 10 Mrd. Nasse

Fangen wir mit dem Gewinn an. Nein! Das sind sicherlich nicht 5 Mrd, die ich da letzten Monat durch PI verdient habe. Ich schiebe es mal auf die Liquidierung und Ausplünderung meines zweiten Accounts, den ich vor einigen Wochen eingestampft habe. Jetzt erzähle mir niemand, dass ich die Einnahmen schon letzten Monat reingerechnet habe!

Lasst uns lieber einen Blick auf meine Verluste werfen.
Mein Main hat im letzten Monat - wie auch immer - 10 Mrd. in Assets verloren. Auf dem Konto hat sich nichts verändert und geflogen bin ich fast immer geliehene Schiffe :P
Also bleibt mir nur noch eine Erklärung: Die Bewertung der Preise für meine Assets hat sich in den letzten Wochen drastisch geändert. Ja, mein Main hält den PLEXbunker, da sind aber immernoch 7,55 Mrd. ISK, die meine rostenden Assets an Wert verloren haben ohne dass ich etwas dafür getan hätte. Ehrlich gesagt finde ich keine größeren Preisschwankungen auf dem Markt...

Was bedeutet das jetzt alles für die Zukunft?
Nicht, dass ich noch nie gewusst hätte, dass Zahlen nicht mein Ding sind. Aber eine solche Entwicklung ist mir echt unerklärlich. hat jemand von euch eine Idee?